Umwelt und Natur

Eine intakte Fauna und Flora sind die Grundlage zum Leben,

wir Menschen tragen eine grosse Verantwortung für unsere Nachkommen und den Erhalt der Artenvielfalt auf dem Planeten. Die Lageenergie des Wassers wird uns von der Natur zur Verfügung gestellt. Es liegt an uns, diese saubere Energiequelle im höchsten Masse, für die Stromversorgung der Schweiz Umwelt- und Tierschonend zu nutzen. Der Grundstoff des Lebens, das Wasser, wird bei der Energieproduktion weder verbraucht noch verändert und bleibt der Umwelt erhalten. Ein Wasserkraftwerk kann nach Ende der Betriebszeit restlos zurückgebaut werden. Sämtliche Anlageteile können recykliert und dem Aufbereitungsprozess zur Wiederverwendung der wertvollen Grundstoffe zugeführt werden. Der Bau eines Wasserkraftwerkes ist immer ein Eingriff in die Natur, mit den heute geforderten Ersatzmassnahmen werden jedoch viele neue, grosse Lebensräume, insbesondere für gefährdete Tier- und Pflanzenarten geschaffen, so dass unter dem Strich für die Natur und den Mensch ein Mehrwert ensteht.

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit

Seit über 40 Jahren lebt Aswa konsequent Nachhaltigkeit:
Bereits seit 44 Jahren verzichten wir vollständig auf Flugreisen und seit 10 Jahren auf den Konsum von Fleisch und Sojaprodukten.

Energie aus eigener Produktion


Unsere elektrische Energie stammt aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage (PV). Die Wärme wird umweltschonend aus Sonnenenergie und zum Teil mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen.
1992-1994 bauten wir die erste Freiflächen-PV-Anlage in steilem Gelände, Leistung 0.45kWp, weiter ein kleines Windrad und ein Mikrowasserkraftwerk für die Energieversorgung unseres Wohnhauses. Im Sommer 2022 haben wir eine neue Solar-Indachanlage mit 63 kWp Leistung und einem Batteriespeicher von 38 kWh in Betrieb genommen. Diese liefert im Sommer ausreichend Strom für zusätzlich bis zu 11 Haushalte à 4 Personen, im Sommer, im Winter für 3 bis 4 Haushalte.

Unsere Pilotprojekt: Biodiversitätsfördernde Freiflächen-PV-Anlage


Seit vier Jahren betreiben wir eine PV-Testanlage auf steilem Landwirtschaftsland, das nicht der Fruchtfolge unterliegt. Ziel ist es, Energie zu erzeugen und gleichzeitig die Biodiversität zu fördern – eine einzigartige Kombination für die voralpine Hügelzone.

Nach intensiver Projektentwicklung seit Juni 2021 und zahlreichen Gutachten wurde das Projekt im Juli 2024 vom Kanton bewilligt. Die Baubewilligung (maximal 5 Jahre) sichert den Betrieb der Testanlage für wichtige Langzeitstudien, (insbesondere zur Winterenergieproduktion, dem Graswuchs unter den PV-Panel und zur Förderung der Biodiveristät unter der Freiflächenanlage).

Aufgrund aktueller energiepolitischer Rahmenbedingungen konnte der Bau der ursprünglich geplanten Großanlage trotz Baubewilligung nicht umgesetzt werden. Die Testanlage bleibt aktiv und liefert weiterhin wertvolle Daten für Forschung, Klimaschutz und nachhaltige Energieproduktion.

Die bewilligte Großanlage hätte jährlich rund 1,0–1,1 GWh erzeugt – genug, um etwa 300 Haushalte zu versorgen – mit Fokus auf Winterenergie dank der nebelarmen Lage. Langfristig war der Einsatz von Power-to-Gas-Technologien geplant, um überschüssige Sommerenergie zu speichern.

Nachhaltige Mobilität und Ressourceneinsatz

Aswa nutzt Fahrzeuge, Maschinen und Materialien stets zweckmäßig und umweltbewusst.
Arbeitseinsätze im Umkreis von 40 Kilometern führen wir, wenn möglich, mit dem Elektrofahrrad durch – abhängig von Werkzeugmenge und Gewicht. Für größere Einsätze kommt unser vollelektrisches 4x4-Zugfahrzeug zum Einsatz.

Engagement für Umweltbildung und Artenschutz

Wir engagieren uns aktiv in Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen umweltschonender Energiegewinnung, CO2 Speicherung und energiesparender Produktionsprozesse.
Darüber hinaus bieten wir kostenfrei Weiterbildungen und Workshops für Schulklassen rund um Umwelt und erneuerbare Energien an.

Aswa pflegt Lebensräume für gefährdete Tierarten und unterstützt lokale Umwelt- und Tierschutzorganisationen.


  Herbstmähen, erster Schnitt, zwischen den Paneele, mit dem ersten vollelektrischen schweizer, Motormäher "Monotrac", ende September 2024.

  Goldbremse oder Goldaugenbremse ((Chrysops relictus) 2024 im Wyttenbach 2024. Wunderschönes Geschöpf, aber Achtung, sie hat mich gestochen und ich habe eine Borreliose -Infektion aufgelesen. Der menschengemachte Klimawandel fordert uns. Achten Sie, wenn Sie in der Natur tätig sind auf juckende Einstichstellen, welche eine Entzündung verursachen, mit einer sich ausbreitenden Rötung der Haut, um die Einstichstelle, einhergehend. Gehen Sie zum Arzt und lassen Sie einen Borreliosetest ausführen. Eine sofortige Behandlung kann Langzeitschäden verhindern!


Libelle


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